Freitag, September 23, 2016

Eröffnung des Schneckenhaus Waldkindergartens in Rinklingen


Der Traum einer naturnahen Bildungsstätte für den Elementarbereich in Zusammenarbeit mit der Stadt Bretten ist in Erfüllung gegangen: Am 16. September 2016 wurde der Schneckenhaus Waldkindergarten in Rinklingen offiziell eröffnet. Neben Oberbürgermeister Martin Wolff, Bürgermeister Michael Nöltner und Vertretern der Ortsverwaltung Rinklingen wurde die Zeremonie durch den Trägerverein Schneckenhaus e.V. und seinen Mitarbeitern des Waldkindergartens Sarina Sitzler und Till Geiger gestaltet. Natürlich leisteten die Waldkinder einen gesanglichen Beitrag und pflanzten einen Nussbaum auf dem Gelände des Waldkindergartens, das an die Grillhütte Rinklingen anschließt. Erheblichen Dank gebührt dem Leiter der Brettener Forstverwaltung Ewald Kugler, der sowohl den Stellplatz für einen kindgerecht ausgebauten Schäferwagen vorgeschlagen hat, als auch ein Waldstück für den täglichen Aufenthalt der Kinder ausgewiesen hat, das ihnen eine reiche Erlebniswelt zur Verfügung stellt.

Dort sollen bis zu 20 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren ihre Basis haben. Innerhalb der Öffnungszeiten von 7:30 bis 14:00 Uhr erhalten sie naturnahe Betreuung im Rahmen eines waldpädagogischen Konzepts in Übereinstimmung mit dem „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindergärten“. Ein warmes Mittagessen, angeliefert vom Sulzfelder Bio-Caterer „Hausgemacht“, gehört mit zum Betreuungsangebot.

Die Kinder erleben im Lebensraum des Waldes eine ganzheitliche elementare Aneignung der Welt, die sie in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt. Verschiedene Bereiche, wie die Spechtwerkstatt für Holzarbeiten, das Tausendfüßler Zahlenland oder die Matschküche regen die Kinder an, sich mit ihrem Lebensumfeld vertraut zu machen.

Der Wechsel der Jahreszeiten mit unterschiedlicher Witterung, die direkte Verbindung zu Tieren und Pflanzen des Waldes und die Möglichkeit Freiräume für sich zu entdecken und in einer Gruppe von Kindern das eigene Ich naturnah zu erleben sind wichtige Impulse, die die kindliche Entwicklung fördern und die Kinder in ihrer Eigenverantwortung stärken.

Die bei der Eröffnungsfeier anwesenden erwachsenen Besucher des Waldplatzes fühlten sich sogleich in ihre Jugend zurückversetzt und erzählten von ihren Abenteuern beim Bäumeklettern, Hüttenbauen und Herumstromern in den heimischen Wäldern. Vieles mag heute verloren gehen durch die Technisierung der Welt und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch Verkehr und Anforderungen der Gesellschaft; es ist der Wunschgedanke, dass der Waldkindergarten seinen Kindern ein Stück weit Erlebnisse und Abenteuer zurück gibt, die sie auf lange Sicht mit der Natur verbinden und ein gesundes Großwerden ermöglichen.

Freitag, September 16, 2016

Baumpflanzspruch

Wir sind immer für Dich da,
spenden Schatten jedes Jahr,
lehn´ Dich bei mir an und lausche,
wenn ich mit dem Winde rausche.

Wachse jedes Jahr ein Stück,
steh´ bei Kummer und bei Glück
immer hier bei Dir zur Seite,
schenk´ Dir Nüsse und ich breite
meine Arme in den Wind,
wie ein Wald- und Wiesenkind.

Bin ich kräftig und ganz groß,
lass´ ich meine Samen los,
fliegen frei und fröhlich hin,
wenn ich ein großer Nussbaum bin.

Till Geiger 2016

Donnerstag, Juni 30, 2016

EM 2016

Es ist wieder die Zeit, an denen schwarz-rot-goldene Fähnchenreste die Landstraßen säumen und die Häuser der Ortsdurchfahrten ihre Fahnen wie Bettwäsche aus dem Fenster hängen, statt diese Hoheitszeichen ordentlich an Stangen zu befestigen. Weibliche Autobesitzerinnen haben Honolulu-Blumenkränze am Rückspiegel und wiederverkaufende männliche Autobesitzer fahnenähnliche Magnettafeln in den Nationalfarben an Türen und Motorhaube angebracht. Rückspiegelbikinis lassen den Hintermann erotischer erscheinen, als er ist. Beim öffentlichen Fernsehgucken erscheint man in klassischem DFB-Trikot, auf der Wange die vorgefertigte Schminkfarbfolge und je nach Typ den Bundesiro oder den neusten Kurzhaarschnitt à la Kroos. Die Damen oft in der ersten Reihe und sonst nur auf der Kirmes oder bei den Chippendales so ausgelassen zu sehen. Der Torjubel wird unterstütz durch aufblasbare Klatschhilfen, meist mit Firmenlogo. Ist es gerade nicht so spannend, macht man Fotos mit dem Smartphone oder whatsappt arbeitenden Kollegen Spielanalysen. Feuerwerk und Autokorso runden einen "Klatsch-Klatsch-Kla-kla-kla-kla-klatsch...SIEG!" ab, das ist wahre Willkommenskultur. Wenn wir gegen Italien rausfliegen, wird bis zum Jahresende die Stammpizzeria boykottiert!

Samstag, Mai 14, 2016

Leuchtende Kinderaugen im Omnibus


Freitag, Mai 06, 2016

Waldkindergarten Bretten Rinklingen

Der Trägerverein Schneckenhaus e.V. wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Bretten im Juni 2016 einen Waldkindergarten in Rinklingen eröffnen.
Zu unserer Info-Veranstaltung am Mittwoch, den 11. Mai 2016, um 17 Uhr laden wir Euch recht herzlich ein.
Treffpunkt: Sportplatz Sprantal; Zwickerweg
Wir werden zusammen einen kurzen Fußmarsch zum bisherigen Waldplatz des Schneckenhauses Sprantal/Bretten machen, den wir exemplarisch besichtigen.
Wir freuen uns auf Euer Kommen und bitten bei Interesse um eine kurze Rückmeldung per E-Mail.
Der Waldkindergarten ist konzipiert für 20 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Die geplanten Öffnungszeiten sind von 7:30 bis 14:00 Uhr.



Ansprechpartner:
Sarina Sitzler: sarina.sitzler[at]schneckenhaus-bretten.de
Trägerverein Schneckenhaus e.V.; Telefon: 07252/958029

Montag, Oktober 20, 2014

GDL-Streik

Streik kann ein Werkzeug im Arbeitskampf sein, aber in Karlsruhe ist die Situation als KVV-Kunde schon sehr unbequem und dass dieser Streik eben auch wieder mich als Pendler unangenehm beeinflusst, verstärkt bei mir den subjektiven Eindruck, dass es dann auch mal langt mit der Streikerei!

Mittwoch, Dezember 14, 2011

Karlsruher Verkehrsverbund 2011 - verärgert alle!

Ich bin Kunde der KVV (Jahreskarte KombiCard) und fahre täglich mit der S4 zu meinem Arbeitsplatz von Grötzingen nach Bretten.

Gerade das Jahr 2011 war seitens der erbrachten (bzw. nicht erbrachten) Dienstleistungen der KVV eine Frechheit.

Ich weiß nicht genau wie viele Streiks seitens der GDL durchgeführt wurden, aber das sehr massiv. Zu Beginn des Jahres stand ich schon bei klirrender Kälte, wie immer unzureichend informiert, am Bahnhof und musste wie öfters in den folgenden Monaten lange Verspätungen in Kauf nehmen. Verspätungen von 5-10 Minuten gehören bei der S4 zum Alltag.

An der Haltestelle Bretten / Wannenweg fuhr die Bahn auch schon an mir, sichtbar wartend, vorbei und das abends, wenn nicht viele Züge verkehren. Dies habe ich in der Tullastraße formell melden lassen, aber keinerlei Reaktion erhalten.

Im Allgemeinen sind die Bahnen nur oberflächlich gereinigt, teilweise schmuddelig. Die Haltestelle Bretten / Wannenweg war dieses Jahr oft verunreinigt, besonders die Sitzbänke, ohne dass gereinigt wurde. Eine Scheibe des Wartehäuschen wurde mutwillig zerstört und seitdem liegen seit über einem halben Jahr die Scherben herum. Seit 2 Monaten wurde das herausgerissene Kabel am Durchsagen-Lautsprecher nicht repariert. Es scheint sich niemand um diese Missstände zu kümmern. Mir ist egal, wer im Einzelnen dafür zuständig ist, als Kunde der KVV ist sie für mich verantwortlich.

So langsam reicht es mir und ich habe hier nur zusammengefasst was mich aufregt, ich weiß, ich müsste Buch führen und alles genau protokollieren, aber dafür fehlt mir die Zeit. Es ist auch lächerlich, das tun zu müssen, die KVV soll endlich ihre Arbeit tun!

Die letzte Preiserhöhung betrifft wieder die Stammkunden und ist völlig indiskutabel bei den jetzigen Umständen.



Montag, Oktober 31, 2011

Metzger Wellenreuther schlachtet KSC-Kuh


Swinny, Becker, Scharinger - wäre nicht Willy Wildpark die richtige Sau zum schlachten?

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Samstag, Juli 30, 2011

Das Pfinzfatal erbebt!

Samstag, Februar 26, 2011

Das bessere Minus auf der und#6

Ze Synchronizers Zapping Show

Mittwoch, Mai 12, 2010

LLC 1977 Revival Bodenturnen

Improvisiertes Bodenturnen mit besseren Minuspunkten im CRAZY CRAZY KONG am Freitag den 14. Mai - Kongen, Lauschen, Verwohnen

video

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Montag, März 29, 2010

...unglaublich, was die auslösen!

Freitag, März 26, 2010

Madhouse im Crazy Kong


Das bessere Minus“ und „Der Boden“ am 14.5. live im Crazy Kong

Man sollte den Erfindungsreichtum der Karlsruher nicht unterschätzen!
Nicht nur dass der Vorläufer des Fahrrads, die Draisine, und das Auto hier erfunden wurden und vor kurzem die erste funktionierende Tarnkappe, nein, auch in Sachen (Sub-)Kultur wird hier oftmals vorgegeben, womit sich später Andere rühmen.
Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Der in der Alten Hackerei zelebrierte „Top- oder Flop-Abend“ wird mittlerweile in Stuttgart nachgeahmt und obwohl das Umsynchronisieren von Filmen und Fernsehserien nichts Neues ist, sind unsere Ze Synchronizers doch bundesweit die Ersten, die dies live und spontan machen, und man erinnere sich auch daran, dass Jahre bevor die cineastische Superheldenwelle etablierte Comicfiguren wie Spider-Man und die X-Men ins Popcorn-Kino brachte, der Karlsruher Superheld Dangerman bereits in zwei furiosen No-Budget-Filmen gegen das Verbrechen und die widrigen Umstände kämpfte.

Und jetzt kommen gleich zwei Bands aus der Region, die mit einer eigenst erfundenen Musikrichtung, dem sogenannten „Madhouse“, am 14.05. zunächst im Crazy Kong für Aufsehen sorgen:
Das bessere Minus, das Septett um Till Geiger, das bereits für das erinnerungswürdige Konzert-Highlight der diesjährigen UND verantwortlich und mit etablierten Musikern aus der Impro-Szene wie z.B. Bernd Rastetter, Jürgen Graßl und rue- namhaft besetzt ist, sowie das Trio Der Boden, in dem mit Jost Schneider, Ritchie Stravinski und Andreas Prantner ebenfalls keine unbeschriebenen Blätter der lokalen Musikszene vertreten sind.
Madhouse ist nach Angaben der Musiker eine moderne, elektronikhaltige, experimentelle und schräge Variation des Psychedelic, die zu großen Teilen auf Improvisation und hypnotischen Rhythmen basiert, wobei Madhouse durchaus tanzbar, meditativ oder atonal werden kann.
Hier wurde nicht das Rad neu erfunden, aber Beispiel nehmend am Punk, der die Rockmusik wieder zur Bodenständigkeit brachte, zelebrieren die unorthodox besetzten Madhouse-Gruppen eine erfrischende und zeitgemäße Rückkehr zu den Zeiten des Krautrock, ohne die Gegenwart und die Zukunft ignorieren zu wollen.

Welcome to the Madhouse
Das bessere Minus / Der Boden
Freitag, 14.05., 20 Uhr
Crazy Kong
Liststr. 24, Karlsruhe

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Donnerstag, März 11, 2010

Remember the future

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